Täglich werden Millionen Fotos gemacht und sie überfluten die Social Networks. Das leichtbekleidete junge Mädchen trifft auf den tausendfach fotografierten Fotospot, mal mehr, mal weniger mit Photoshop bearbeitet.

In all diesem Überfluss an Fotos, fällt es (zumindest mir) immer schwerer, zur fotografischen Ruhe zu kommen. Die bewusste Reduktion und Einschränkung ist ein gutes Mittel, dem Beliebigen zu entfliehen und sich selbst weiterzuenwickeln.

Minimalistische Fotos muss man sich (teilweise hart) erarbeiten. Nur selten liegen sie klar auf der Hand. Manchmal braucht es den richtigen Blick, Geduld oder auch wirklich nur ein Quentchen Glück. Oftmals sind aber die reduzierten Fotos am schwierigsten zu fotografieren, aber am interessantesten anzusehen.

Je weniger am Foto gezeigt wird, umso intensiver kann man sich mit dem Motiv beschäftigen. Worauf möchte der Fotograf hinweisen, was möchte er zeigen und unterstreichen? Man kann seine Gedanken schweifen lassen. Das Motiv ist klar definiert und verbindet man damit etwas, fliegen die Gedanken nur so davon.

Minimalistische Fotos sind selten beliebig und damit meist interessant oder regen an. Genau deswegen liebe ich minimalistische Fotos.

Was ist deine Meinung dazu? Hinterlasse mir ruhig einen Kommentar!

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