Bei den Helios 44-Objektiven handelt es sich um Standardobjektive für SLR-Kameras, die von KMZ, MMZ und Jupiter in der Sowjetunion produziert wurden – und zwar von 1958 bis 1999. Die 58mm-Objektive basieren ursprünglich auf dem Carl Zeiss Jena Biotar 2/58.

Wann genau das Helios 44M-5 auf den Markt kam, konnte ich leider nicht eruieren, alles deutet auf 1994 hin. Das Objektiv besteht aus 6 Elementen in 4 Gruppen, besitzt 6 Blendenlamellen, ein Filtergewinde von 49mm, eine Naheinstellungsgrenze von 0,5m und ein Gewicht von 270g. Die Blende geht von 2 bis 16. Das M in der Bezeichnung steht hierbei für M42 als Anschluss. Es gibt auch noch K für Pentax K und Д für das Zenit-D-Bayonett.

Die Helios 44 liefern eine sehr gute Schärfe (siehe ihre Abstammung vom Biotar), allerdings haben sie eine entsprechend hohe Streuung bei der Qualität. So muss man sich beim Kauf durchtesten und kann schon auch mal eine Scherbe erwischen. Preislich ist man in der Regel um die 40€ dabei, es kann aber schon auch mal etwas teurer werden.

Ich verwende dieses Objektiv an meiner Canon EOS M50 und einem Gobe Adapter für EF-M auf M42.

Die erste Bewährungsprobe musste das Objektiv in der Natur bestehen:

Als nächstes ging es in die Stadt und auch hier machte das Objektiv durchaus eine gute Figur.

Zusammenfassend kann ich nur zu einem Helios raten. Das mir vorliegende 44M-5 hat eine tolle Schärfe und ist sehr gut erhalten und hat sofort einen Platz in der vordersten Reihe meiner Objektive ergattert. Wenn mir das richtige 44-2 über den Weg läuft, dann werde ich auch dabei zuschlagen, aber vorerst bin ich zufrieden.

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