Mit dem Canon EF-M 22mm und dem Canon EF-M 11-22mm habe ich zwei richtig gute Objektive für meine Canon EOS M50. Für Portraits verwende ich über den Adapter das Canon EF 50mm. Dazwischen fehlte mir allerdings noch etwas. Da kam das EF-M 32mm genau richtig.

Nach einem kurzen Test beim Fotohändler meines Vertrauens ging das Objektiv direkt über den Ladentisch. Nun, einige Monate später ist es an der Zeit, ein Fazit über dieses Objektiv zu schreiben.

Wie eigentlich alle Canon-Objektive mit EF-M-Bajonett fühlt es sich sehr wertig an. Das Bajonett ist aus Metall, der Fokusring ist nicht zu leichtgängig und läßt sich hervorragend und genau bedienen. Bisher hatte ich hauptsächlich das EF-M 22mm an der Kamera. Es musste dem 32mm weichen, da mir letzteres vom Bildwinkel sehr gut gefällt und richtig scharf abbildet.

Vorteile

  • Sehr gute Schärfe
  • Wertige Haptik
  • Geringes Gewicht

Nachteile

  • Bei großen Abstandsunterschieden scheint der AF leichte Probleme haben und pumpt etwas
  • Keine Streulichtblende im Lieferumgang, diese muss extra besorgt werden
  • Preis

Fazit

Ich kann hier nur eine eindeutige Kaufempfehlung aussprechen. Ja, das Objektiv ist für ein EF-M recht teuer, überzeugt aber voll und ganz in der gelieferten Qualität. Wenn du also etwas für diese Brennweite übrig hast und du das Geld hast, dann wirst dich diese Optik nicht enttäuschen.

Beispielfotos

Hochschwab vom Schöckl aus

Hochschwab vom Schöckl aus

Canon EF-M 32mm | f/2.0 | ISO 320 | 1/80s

Canon EF-M 32mm | f/2.0 | ISO 320 | 1/80s

Canon EF-M 32mm | f/3.2 | ISO 640 | 1/125s

Canon EF-M 32mm | f/3.2 | ISO 640 | 1/125s

Canon EF-M 32mm | f/4.0 | ISO 250 | 1/60

Canon EF-M 32mm | f/4.0 | ISO 250 | 1/60

Blick vom Schöckl

Blick vom Schöckl